Galerie

Jetzt neu: die Bilder erscheinen auf eine andere Art, wenn man sie anklickt.
Das liegt daran, daß die Bildoptionen bei der Aktualisierung meines verwendeten Themes geändert wurden und ich die Thumbnails nicht mehr nebeneinander anordnen konnte. Da musste ein Plugin her. Jetzt ist es etwas umständlicher, geht aber wieder.

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Oscar zum Zweiten

Nach Lord Arthur Savile’s Crime im klassischen Franzband hier Intentions in einer klebstoffreien Technik. Der Einband wird gewickelt und von den durchgezogenen Heftbändern zusammengehalten. Nimmt man eine Schicht Papier (hier Chiyogami-Japanpapier) und eine Schicht Pergament, ist das Papier entweder am Rücken oder am „Deckel“ exponiert. Daher gabs noch eine zweite Schicht Pergament.
Ein zweiter Band, der hoffentlich bald realisiert werden kann, soll das Papier (Katazome-Japanpapier) mehr in den Mittelpunkt stellen. Dazu muss das Buchformat dem Muster angepasst werden.

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Oscar zum Ersten

Version Nummer zwei geriet schon etwas präsentabler. Man lernt ja auch dazu (zum Beispiel, dass der Buchstabenzwischenraum beim Prägen mit der Hand merklich kleiner wird als auf dem Papier und jede Abweichung brutal auffällt). Gretchenfrage für Buchbinder: wie haltet Ihrs mit ausländischen Titeln? Englischer Inhalt, englischer Titel (Kopf nach Fuss)?

Lord_Arthur

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Kassetten schwer gemacht

Eigentlich tönt es ja ganz einfach, eine Kassette aus drei Teilen, Boden, Deckel, Rücken, bezogen in einem Stück (weil die Seitenteile erbärmlich klein sind).
Weit gefehlt: Der Übergang vom Rücken zum Bodenteil ist recht unbefriedigend.

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Crying

Immer noch dunkel wie in einer Kuh

Zustände beim Vergolden, ein idealer Arbeitsplatz sieht anders aus. Ausgerechnet an dem Tag kam auch noch jemand, um die kaputte Leiste der Neonröhren (rechts im Bild) zu reparieren. Eigentlich eine Verbesserung, aber natürlich musste alles in Sicherheit gebracht werden und an Arbeit war nicht zu denken.

Eine schöne Ansicht des fertigen Büchleins gibts schon mal hier, die ganze Misere ist ab 31. Januar 2013 (bis 14. April) in der Biblioteca Wittockiana, 23 rue de Bemel in Brüssel zu beweinen. Einen Versuch hab ich noch.

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Crying, waiting, hoping

Es könnte ja fast schon ein Vorurteil sein, daß Origami bei Buchbindern sehr beliebt ist.
Das Falten von Kranichen ist auf alle Fälle eine gute Therapie, wenn man Hummeln hat, weil man auf etwas warten muß.
Ich mache mal mit Drachen weiter, so zur Abwechslung.

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Work in Progress

Das Projekt schreitet voran.
Ja, es ist Oasenziege, weil ich nur dieses Fell in genau diesem Grün in der Werkstatt habe. Eine besondere Herausforderung ist es, nach über 5 Jahren wieder einen ordentlichen Franzband hinzubekommen.

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Die alten Griechen

On a wall of fresh plaster, stained with bright sandyx or mixed with milk and saffron, he pictured one who trod with tired feet the purple white-starred fields of asphodel, one ‘in whose eyelids lay the whole of the Trojan War,’ Polyxena, the daughter of Priam;

da liest man zum x-ten Mal Wilde, und jetzt erst fällts auf.
Aus: Oscar Wilde, The critic as artist

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Sprungrücken – nicht leicht gemacht

Ein Sprungrückenbuch hatte ich zuletzt in meiner Lehrzeit angefertigt.
Zeit (in mehrfacher Bedeutung) also, es mal wieder zu versuchen und etwas Nützliches aus einem Stapel verschnittenen Papiers zu machen.
Beim vierten Buch, dem unscheinbaren braunen, verschwand auch endlich die unschöne Kante im Übergang von Rücken zu dünnem Deckel. Leider war beim Gewebe ganz schön viel Material einzuarbeiten.

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Work in progress

Die Heftlade fristete bisher ein trauriges Dasein in der hintersten Ecke der Werkstatt,
die Hefthaken völlig verrostet.
Ich habe sie wieder hübsch gemacht, ihr neue Metallwaren spendiert und sie durch die Heftung
von zwei schönen Büchlein eingeweiht.

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